2022

GERTA

 

"Zuhause. Was ist das? Zuhause ist dort, wo die Menschen dich willkommen heißen, wenn du eintrittst. Mein Zuhause gibt es nciht mehr. Meine Menschen gibt es nicht mehr. ..."

Brünn 1945 - Gerta Schnirch, Mutter einer nur wenige Monate alten Tochter, wir in der Nacht vom 30. zum 31. Mai 1945 im sogenannten Brünner Todesmarsch vertrieben. Nach Jahren der Zwangsarbeit kehrt sie mit ihrer Tochter in die fremde heimatstadt zurück, in der sie sich nicht mehr zurechtfindet. Eine junge Frau gerät in den Mahlstrom der Geschichte. Sie wird in die historischen Geschehnisse hineingerissen, ohne Hinblick auf Schuld, Bestrafung oder Buße, geschwiege denn auf ihre Sehnsüchte oder Wünsche. Sie versucht, sich ihre Würde zu erhalten und es bleibt ihr nichts, als sich unterzuordnen, wegzuducken und ihren Schmerz in ihrem Inneren zu verschließen. Sie versucht es immer wieder, steht auf und kämpft für sich und ihr Kind.

 

GERTA (von Inga Bruderek)

ein Stück nach dem Roman "Vyhnáni Gerty Schnirch" der tschechischen Autorin Kateřina Tučková

03. Juni 2022 / 19 Uhr / Schloss Schönhausen

 

Es lesen: Inga Bruderek, Sophie Conrad, Harald Effenberg, Juri Effenberg, Isabelle Vogt

Sei gegrüßt und lebe - Lesung

Brigitte Reimann und Christa Wolf - eine Freundschaft in Briefen

 

Christa Wolf und Brigitte Reimann lernten sich auf einer Reise des Schriftstellerverbandes nach Moskau 1963 kennen. Dies war der Beginn einer Freundschaft zweier eigenwilliger, engagierter, kreativer Frauen. In einer Zeit, in der man nicht offen sprechen und schreiben konnte, vertrauten sie sich in ihren Briefen einander an. Sie machten sich Mut, den eigenen Weg zu verfolgen und Konflikte durchzustehen.  Für beide waren es schwierige Jahre, bedrängt durch politische Konflikte und schwere Krankheiten.  Ihre Briefe entfalten ein authentisches Portrait des Alltags in der DDR der 60er und 70er Jahre - voller Schwierigkeiten, Hoffnungen und Illusionen. Eine "Ankunft im Alltag" zweier großer Schriftstellerinnen.

 

26. Juni 2022 / 16 Uhr / Kulturhaus Falkensee

Mit freundlicher Genehmigung © Aufbau Verlag GmbH & Co. KG, Berlin

 

Die Zuneigung ist etwas Rätselvolles

Theodor und Emilie Fontane - eine Hommage an die Liebe

 

"Meine liebe, gute Herzensfrau, was soll ich Dir für Trost sagen? Ich habe selber nicht viel, und Du weißt, ich kann nichts schreiben und sprechen, was mir nicht von Herzen geht..."

                                                                                                                         (Theodor Fontane an Emilie, 17.04.1852)

 

Lesung mit Harald Polzin und Inga Bruderek

06. August 2022 / 17.00 Uhr / Schloss Paretz

Schloss & Park Paretz , Parkring 1 , 14669 Paretz / Ketzin

Treffpunkt: Grottenberg

Bei schlechtem Wetter findet die Lesung im Saalgebäude statt.

 

 

Mit freundlicher Genehmigung © Aufbau Verlag GmbH & Co. KG, Berlin

 

 

 " Einmal, nachts, als alles ringsum erstarrt war im Winterschlaf, in Eis und Schnee, führte sie ihn  herauf ins Haus. Auf Augenblicke, im Schein der Taschenlampe, sah er die Stube, auf die sie stolz war. Und frisch und gut war ihr Bett ..." (Das Schilfrohr) 

 

Zum diesjährigen UNESCO Welttag des Buches beschäftigen sich die beiden Künstlerinnen Anna Faroqhi und Inga Bruderek mit dem Leben und Werk der Schriftstellerin Anna Seghers. Die Filmemacherin und Zeichnerin Anna Faroqhi erzählt in ihrer im bebra Verlag erschienenen Graphic Novel " Die Andersdenkerinnen" von drei jüdischen intellektuellen Frauen, die auf Grund von Verfolgung ins Exil gehen mussten - Hannah Arendt, Anna Seghers, Helene Nathan.

 

Die Theatermacherin Inga Bruderek widmet sich vor allem den Frauengestalten Anna Seghers - Marie Ziegler, Agathe Schweigert, Crisanta aus Mexiko, Marta Emrich, Luisa aus Haiti sind mutige Frauen, Frauen, die sich weigern, die ihnen zugedachte Rolle zu übernehmen. Ihre Geschichten umspannen Jahrhunderte und erzählen von ihrem Hunger auf Leben, ihrer Sehnsucht nach Glück, von gefährdeter Liebe, dem Mut, menschlich zu bleiben. Sie sind keine Heldinnen, sie leben ein gewöhnliches Leben, wie unzählige neben ihnen.

 

Beide spannen einen Bogen über Leben und Werk Anna Seghers. Anna Faroqhi und Inga Bruderek stehen zum ersten Mal gemeinsam auf der Bühne.

 

Begegnung mit Anna Seghers

 

29. April 2022 / 19 Uhr / Anna- Seghers Bibliothek, Berlin

 

 

Bild: Anna Faroqhi

Kleiner Mann, was nun?

Es waren einmal ein junges Mädchen und ein junger Mann.

Sie trafen sich ganz zufällig und verliebten sich.

Und es erschien ihnen wie ein Märchen. Aber es wurde keines....

 

Emma, „Lämmchen“ und Johannes Pinneberg „der Junge“ verlieben sich. Emma wird schwanger und beide versuchen, mit seinem kleinen Gehalt über die Runden zu kommen. Nachdem Pinneberg seine Arbeit verliert, scheint Berlin für beide ein Glücksversprechen, denn hier kann jeder durchkommen. Der "kleine Mann" versucht es bis zur Selbstauflösung, steckt jede Demütigung weg, schluckt und buckelt, will um jeden Preis seine kleine Familie durchbringen. Er verliert auch in Berlin seine Arbeit. Pinneberg, sein Lämmchen und ihr Murkel finden sich am Rand der Stadt wieder- weggedrängt, vergessen, nicht mehr dazugehörend.

 

Lesung mit Inga Bruderek und Harald Polzin

14. April 2022 , 18.30 Uhr / Ingeborg - Drewitz - Bibliothek

Sei gegrüßt und lebe - Lesung

Brigitte Reimann und Christa Wolf - eine Freundschaft in Briefen

 

Christa Wolf und Brigitte Reimann lernten sich auf einer Reise des Schriftstellerverbandes nach Moskau 1963 kennen. Dies war der Beginn einer Freundschaft zweier eigenwilliger, engagierter, kreativer Frauen. In einer Zeit, in der man nicht offen sprechen und schreiben konnte, vertrauten sie sich in ihren Briefen einander an. Sie machten sich Mut, den eigenen Weg zu verfolgen und Konflikte durchzustehen.  Für beide waren es schwierige Jahre, bedrängt durch politische Konflikte und schwere Krankheiten.  Ihre Briefe entfalten ein authentisches Portrait des Alltags in der DDR der 60er und 70er Jahre - voller Schwierigkeiten, Hoffnungen und Illusionen. Eine "Ankunft im Alltag" zweier großer Schriftstellerinnen.

 

03. April 2022 / 16 Uhr / Kulturhaus Falkensee

Mit freundlicher Genehmigung © Aufbau Verlag GmbH & Co. KG, Berlin

GERTA

 

"Zuhause. Was ist das? Zuhause ist dort, wo die Menschen dich willkommen heißen, wenn du eintrittst. Mein Zuhause gibt es nicht mehr. Meine Menschen gibt es nicht mehr. ..."

Brünn 1945 - Gerta Schnirch, Mutter einer nur wenige Monate alten Tochter, wir in der Nacht vom 30. zum 31. Mai 1945 im sogenannten Brünner Todesmarsch vertrieben. Nach Jahren der Zwangsarbeit kehrt sie mit ihrer Tochter in die fremde Heimatstadt zurück, in der sie sich nicht mehr zurechtfindet. Eine junge Frau gerät in den Mahlstrom der Geschichte. Sie wird in die historischen Geschehnisse hineingerissen, ohne Hinblick auf Schuld, Bestrafung oder Buße, geschweige denn auf ihre Sehnsüchte oder Wünsche. Sie versucht, sich ihre Würde zu erhalten und es bleibt ihr nichts, als sich unterzuordnen, wegzuducken und ihren Schmerz in ihrem Inneren zu verschließen. Sie versucht es immer wieder, steht auf und kämpft für sich und ihr Kind.

 

GERTA (von Inga Bruderek)

ein Stück nach dem Roman "Vyhnáni Gerty Schnirch" der tschechischen Autorin Kateřina Tučková

31. März 2022 / 19 Uhr / KLAK in der Fabrik,  Paul - Lincke - Ufer 44 A

 

Es lesen: Inga Bruderek, Sophie Conrad, Harald Effenberg, Juri Effenberg, Isabelle Vogt

Kleiner Mann, was nun?

Es waren einmal ein junges Mädchen und ein junger Mann.

Sie trafen sich ganz zufällig und verliebten sich.

Und es erschien ihnen wie ein Märchen. Aber es wurde keines....

 

Emma, „Lämmchen“ und Johannes Pinneberg „der Junge“ verlieben sich. Emma wird schwanger und beide versuchen, mit seinem kleinen Gehalt über die Runden zu kommen. Nachdem Pinneberg seine Arbeit verliert, scheint Berlin für beide ein Glücksversprechen, denn hier kann jeder durchkommen. Der "kleine Mann" versucht es bis zur Selbstauflösung, steckt jede Demütigung weg, schluckt und buckelt, will um jeden Preis seine kleine Familie durchbringen. Er verliert auch in Berlin seine Arbeit. Pinneberg, sein Lämmchen und ihr Murkel finden sich am Rand der Stadt wieder- weggedrängt, vergessen, nicht mehr dazugehörend.

 

Lesung mit Inga Bruderek und Harald Polzin

25. Februar 2022 , 20 Uhr / Theater unterm Dach


2021

ABGESAGT !!!

GERTA

Nach fast einem Jahr ist es soweit, mein Stück GERTA, nach dem Roman "Vyhnáni Gerty Schnirch" der tschechischen Autorin Kateřina Tučková, wird zum ersten Mal einem Publikum vorgestellt.

 

02. Dezember 2021 , 19 Uhr

 

KLAK in der Fabrik

 

Paul - Lincke - Ufer 44 A

 

 

 

Karten und Anmeldung unter: info@klak-verlag.de ( 10 € / ermäßigt 5 € )

 

 

Es lesen: Sophie Conrad, Harald Effenberg, Juri Effenberg, Isabelle Vogt, Inga Bruderek

 

Zuhause. Was ist das? Zuhause ist dort, wo die Menschen dich willkommen heißen, wenn du eintrittst. Mein Zuhause gibt es nicht mehr. Meine Wohnung gehört mir nicht mehr, meine Menschen gibt es nicht mehr.“

 

Brünn 1945 - Gerta Schnirch, Mutter einer nur wenige Monate alten Tochter, wird in der Nacht vom 30. zum 31. Mai 1945 im sogenannten Brünner Todesmarsch vertrieben. Nach Jahren der Zwangsarbeit kehrt sie mit ihrer Tochter in die fremde Heimatstadt zurück, in der sie sich nicht mehr zurechtfindet. Als Deutsche stigmatisiert lebt sie am Rand der tschechoslowakischen Gesellschaft.

Eine junge Frau gerät in den Mahlstrom der Geschichte. Sie wird in die historischen Geschehnisse hineingerissen, ohne Hinblick auf Schuld, Bestrafung oder Buße, geschwiege denn auf ihre Sehnsüchte oder Wünsche. Sie versucht, sich ihre Würde zu erhalten und es bleibt ihr nichts, als sich unterzuordnen, wegzuducken und ihren Schmerz in ihrem Inneren zu verschließen. Sie versucht es immer wieder, steht auf und kämpft für sich und ihr Kind. 

 

 

"...Zu wem hätte ich denn gehen sollen-heute, als ich begriffen hatte, dass ich meinen Bruder verlieren würde? Morgen wäre Uli abgereist... Ich ging zur Tür, alles drehte sich in mir. Ich fand die Klinke und draussen im Flur hielt ich mich eine Weile an der Klinke fest, während ich auf seine Stimme wartete..."

In ihrer 1963 erschienenen Erzählung verarbeitet Brigitte Reimann die menschlichen Konflikte der deutschen Teilung, deren Lösung mit dem Bau der Berliner Mauer in unendliche Ferne zu rücken schien.

 

Die Geschwister

eine szenische Skizze nach der Erzählung von Brigitte Reimann

11. + 12. November 2021 // jeweils 20 Uhr Theater unterm Dach

https://www.youtube.com/watch?v=PgWoKu3I5tU
 

Es spielen: Inga Bruderek, Juri Effenberg, Friederike Pöschel, Lutz Wessel

Regie: Ariane Kareev

Gefördert durch: Theater unterm Dach, Tribüne Berlin, Rosa Luxemburg Stiftung

Mit freundlicher Genehmigung von © Aufbau Verlag GmbH&Co.KG, Berlin

"...Zu wem hätte ich denn gehen sollen-heute, als ich begriffen hatte, dass ich meinen Bruder verlieren
würde? Morgen wäre Uli abgereist...

Ich ging zur Tür, alles drehte sich in mir. Ich fand die Klinke und
draussen im Flur hielt ich mich eine Weile an der Klinke fest, während ich auf seine Stimme wartete..."

 

Die Geschwister nach einer Erzählung von Brigitte Reimann

 

Gastspiel in Burg

 

Es spielen: Inga Bruderek, Juri Effenberg, Friederike Pöschel, Lutz Wessel

Regie: Ariane Kareev

 

Gefördert durch: Theater unterm Dach, Tribüne Berlin, Rosa Luxemburg Stiftung

Mit freundlicher Genehmigung von © Aufbau Verlag GmbH&Co.KG, Berlin

Die Zuneigung ist etwas Rätselvolles

Theodor und Emilie Fontane - eine Hommage an die Liebe

 

"Meine liebe, gute Herzensfrau, was soll ich Dir für Trost sagen? Ich habe selber nicht viel, und Du weißt, ich kann nichts schreiben und sprechen, was mir nicht von Herzen geht..."

                                                                                                                           (Theodor Fontane an Emilie, 17.04.1852)

 

Lesung mit Harald Polzin und Inga Bruderek

18. Oktober, 2021,  18.00 Uhr
Fontane Gesellschaft Berlin- Brandenburg, Ingeborg- Drewitsch- Bibliothek

 

 

Mit freundlicher Genehmigung © Aufbau Verlag GmbH & Co. KG, Berlin

Sei gegrüßt und lebe - Lesung

Brigitte Reimann und Christa Wolf - eine Freundschaft in Briefen

 

Christa Wolf und Brigitte Reimann lernten sich auf einer Reise des Schriftstellerverbandes nach Moskau 1963 kennen. Dies war der Beginn einer Freundschaft zweier eigenwilliger, engagierter, kreativer Frauen. In einer Zeit, in der man nicht offen sprechen und schreiben konnte, vertrauten sie sich in ihren Briefen einander an. Sie machten sich Mut, den eigenen Weg zu verfolgen und Konflikte durchzustehen.  Für beide waren es schwierige Jahre, bedrängt durch politische Konflikte und schwere Krankheiten.  Ihre Briefe entfalten ein authentisches Portrait des Alltags in der DDR der 60er und 70er Jahre - voller Schwierigkeiten, Hoffnungen und Illusionen. Eine "Ankunft im Alltag" zweier großer Schriftstellerinnen.

 

10. Oktober 2021, 14.00 Uhr Dorfkirche Birkenwerder

Mit freundlicher Genehmigung © Aufbau Verlag GmbH & Co. KG, Berlin

Die Zuneigung ist etwas Rätselvolles

Theodor und Emilie Fontane - eine Hommage an die Liebe

 

"Meine liebe, gute Herzensfrau, was soll ich Dir für Trost sagen? Ich habe selber nicht viel, und Du weißt, ich kann nichts schreiben und sprechen, was mir nicht von Herzen geht..."

                                                                                                                           (Theodor Fontane an Emilie, 17.04.1852)

 

Lesung mit Harald Polzin und Inga Bruderek

19. September 2021, 15. 30 Uhr / Schloss Paretz

Anmeldung unter: www. schloss-paretz@spsg.de

Eintritt 15 €, ermäßigt 12 €

 

 

Mit freundlicher Genehmigung © Aufbau Verlag GmbH & Co. KG, Berlin

Kleiner Mann, was nun?

Es waren einmal ein junges Mädchen und ein junger Mann.

Sie trafen sich ganz zufällig und verliebten sich.

Und es erschien ihnen wie ein Märchen. Aber es wurde keines....

 

Emma, „Lämmchen“ und Johannes Pinneberg „der Junge“ verlieben sich. Emma wird schwanger und beide versuchen, mit seinem kleinen Gehalt über die Runden zu kommen. Nachdem Pinneberg seine Arbeit verliert, scheint Berlin für beide ein Glücksversprechen, denn hier kann jeder durchkommen. Der "kleine Mann" versucht es bis zur Selbstauflösung, steckt jede Demütigung weg, schluckt und buckelt, will um jeden Preis seine kleine Familie durchbringen. Er verliert auch in Berlin seine Arbeit. Pinneberg, sein Lämmchen und ihr Murkel finden sich am Rand der Stadt wieder- weggedrängt, vergessen, nicht mehr dazugehörend.

 

Lesung mit Inga Bruderek und Harald Polzin

11. September 2021, 19 Uhr / Schloss Schönhausen

12. September 2021, 11 Uhr / Schloss Schönhausen 

Anmeldung unter: schloss-schoenhausen@spsg.de (15 €/ ermäßigt 12 €)

 " Einmal, nachts, als alles ringsum erstarrt war im Winterschlaf, in Eis und Schnee, führte sie ihn  herauf ins Haus. Auf Augenblicke, im Schein der Taschenlampe, sah er die Stube, auf die sie stolz war. Und frisch und gut war ihr Bett ..." (Das Schilfrohr)

 

Marie Ziegler, Agathe Schweigert, Crisanta aus Mexiko, Marta Emrich, Luisa aus Haiti sind mutige Frauen, Frauen, die sich weigern, die ihnen zugedachte Rolle zu übernehmen. Ihre Geschichten umspannen Jahrhunderte und erzählen von ihrem Hunger auf Leben, ihrer Sehnsucht nach Glück, von gefährdeter Liebe, dem Mut, menschlich zu bleiben. Sie sind keine Heldinnen, sie leben ein gewöhnliches Leben, wie unzählige neben ihnen.

 

Geschichten von Frauen - Anna Seghers

30. August 2021, 19.30 Uhr ; Literaturhaus Leipzig

mit freundlicher Genehmigung der Anna-Seghers-Stiftung, vertreten durch die Gustav Kiepenheuer Bühnenvertriebs-GmbH, Berlin 

 Bild: © Roland R. Berger

Sei gegrüßt und lebe - Lesung

Brigitte Reimann und Christa Wolf - eine Freundschaft in Briefen

 

Christa Wolf und Brigitte Reimann lernten sich auf einer Reise des Schriftstellerverbandes nach Moskau 1963 kennen. Dies war der Beginn einer Freundschaft zweier eigenwilliger, engagierter, kreativer Frauen. In einer Zeit, in der man nicht offen sprechen und schreiben konnte, vertrauten sie sich in ihren Briefen einander an. Sie machten sich Mut, den eigenen Weg zu verfolgen und Konflikte durchzustehen.  Für beide waren es schwierige Jahre, bedrängt durch politische Konflikte und schwere Krankheiten.  Ihre Briefe entfalten ein authentisches Portrait des Alltags in der DDR der 60er und 70er Jahre - voller Schwierigkeiten, Hoffnungen und Illusionen. Eine "Ankunft im Alltag" zweier großer Schriftstellerinnen.

 

28. August 2021, 15. 30 Uhr,  Stadtbibliothek Torgelow

Eintritt 10 €

 

Mit freundlicher Genehmigung © Aufbau Verlag GmbH & Co. KG, Berlin

AUF DEN ZWEITEN BLICK

 

im August im Open-Air-Kino des SİNEMA TRANSTOPIA im Haus der Statistik, Berlin

24. August 2021

 

Berlin, Metropole von Deutschland, Integration von Ost und West, multikulturelle Gesellschaft, Aufbruch, Bewegung, Kreativität, aktives Leben - Aber auch Alleinsein, Einsamkeit und Anonymität. Jeder sehnt sich nach Zweisamkeit und jede Liebe ist möglich - man muss sie nur finden und leben. "Auf den zweiten Blick" ist ein Film über Kay und Falk, Benjamin und Elena, Till und Pan - drei sehbehinderte Paare im Großstadtmoloch Berlin - die sich begegnen, entdecken und zueinander hingezogen fühlen. In jeder Minute sehen die Menschen Wunder - wie diese weißen Wolken. Wir wissen nicht, woher sie kommen und wohin sie wollen. Sie waren immer da und sie werden immer da sein. Sie geben uns das Gefühl der Beständigkeit und das ist schön. Her mit dem schönen Leben.

 

 

 Buch und Regie: Sheri Hagen (D, 2012)

 

AUF DEN ZWEITEN BLICK

im Juni auf dem Berlinale Forum , im Programm: „Fiktionsbescheinigung. 16 filmische Perspektiven auf Deutschland

 https://www.berlinale.de/de/news-themen/news/detail_81928.html

 

Berlin, Metropole von Deutschland, Integration von Ost und West, multikulturelle Gesellschaft, Aufbruch, Bewegung, Kreativität, aktives Leben - Aber auch Alleinsein, Einsamkeit und Anonymität. Jeder sehnt sich nach Zweisamkeit und jede Liebe ist möglich - man muss sie nur finden und leben. "Auf den zweiten Blick" ist ein Film über Kay und Falk, Benjamin und Elena, Till und Pan - drei sehbehinderte Paare im Großstadtmoloch Berlin - die sich begegnen, entdecken und zueinander hingezogen fühlen. In jeder Minute sehen die Menschen Wunder - wie diese weißen Wolken. Wir wissen nicht, woher sie kommen und wohin sie wollen. Sie waren immer da und sie werden immer da sein. Sie geben uns das Gefühl der Beständigkeit und das ist schön. Her mit dem schönen Leben.

Buch und Regie: Sheri Hagen

 

Fontane im Krieg

Texte von Theodor Fontane und Karl Emil Franzos

".... solche Bücher, sagte ich mir, schreibst du selbst. Sind sie ebenso, so taugen sie nichts. Die bloße Verherrlichung des Militärischen ohne sittlichen Inhalt und großen Zweck ist widerlich..."

(Kriegsgefangen, Th. Fontane, 1871)

 

Lesung mit Inga Bruderek und Jörn Sack

20. Juni 2021, 15 Uhr

Dorfkirche Birkenwerder

 

präsentiert von:  S T I F T U N G ZUKUNFTBERLIN

"...Zu wem hätte ich denn gehen sollen-heute, als ich begriffen hatte, dass ich meinen Bruder verlieren
würde? Morgen wäre Uli abgereist...

Ich ging zur Tür, alles drehte sich in mir. Ich fand die Klinke und
draussen im Flur hielt ich mich eine Weile an der Klinke fest, während ich auf seine Stimme wartete..."

 

Die Geschwister nach einer Erzählung von Brigitte Reimann

 

Gastspiel in Burg

 

Es spielen: Inga Bruderek, Ole Eisfeld, Friederike Pöschel, Lutz Wessel

Regie: Ariane Kareev

 

 

Gefördert durch: Theater unterm Dach, Tribüne Berlin, Rosa Luxemburg Stiftung

Mit freundlicher Genehmigung von © Aufbau Verlag GmbH&Co.KG, Berlin

 

ABGESAGT

 

 " Einmal, nachts, als alles ringsum erstarrt war im Winterschlaf, in Eis und Schnee, führte sie ihn  herauf ins Haus. Auf Augenblicke, im Schein der Taschenlampe, sah er die Stube, auf die sie stolz war. Und frisch und gut war ihr Bett ..." (Das Schilfrohr)

 

Marie Ziegler, Agathe Schweigert, Crisanta aus Mexiko, Marta Emrich, Luisa aus Haiti sind mutige Frauen, Frauen, die sich weigern, die ihnen zugedachte Rolle zu übernehmen. Ihre Geschichten umspannen Jahrhunderte und erzählen von ihrem Hunger auf Leben, ihrer Sehnsucht nach Glück, von gefährdeter Liebe, dem Mut, menschlich zu bleiben. Sie sind keine Heldinnen, sie leben ein gewöhnliches Leben, wie unzählige neben ihnen.

 

Geschichten von Frauen - Anna Seghers

22. Januar 2021, 19.00 Uhr ; Anna Seghers Bibliothek, Berlin

in Kooperation mit der Anna Seghers Gesellschaft

mit freundlicher Genehmigung der Anna-Seghers-Stiftung, vertreten durch die Gustav Kiepenheuer Bühnenvertriebs-GmbH, Berlin 

 

Bild: © Roland R. Berger


Weites Land

 

Sie sucht Netz, sie ist auf der Suche nach einer Verbindung in ihre alte Welt,in ihr altes Leben.

 

Sie fährt also mit dem Fahrrad über die Felder und sucht Netz- einen Balken- zwei Balken- irgendeinen Balken.

 

Und dann- im Wendekreis der Traktoren hat sie es gefunden. Und da steht sie, dem Wind ausgesetzt, dem Regen trotzend - ihr Rock flattert im Wind....

 

Das Spiel wiederholt sich bis zu fünfmal am Tag. Sie schwingt sich auf ihr Rad, radelt über die Felder bis in den Wendekreis der Traktoren, deren riesige Räder die Erde aufgerissen haben, die nur noch aus Kratern und scharfen Scharten zu bestehen scheint, die Erde noch hart.

 

Fünfmal am Tag: rauf auf`s Rad, in die Pedale getreten, über die Felder bis in den inneren Kreis. Und das Dorf fragt sich, was sie da treibt. Warum fährt sie fünfmal am Tag über die Felder?

 

WEITES LAND - Inga Bruderek März 2020