2026

SOLO OHNE SUNNY    –  ein Theaterabend von und mit Inga Bruderek

Frei nach dem Film „Solo Sunny“ von Konrad Wolf und Wolfgang Kohlhaase

 

1980 kommt der Film „Solo Sunny“ in die Kinos der DDR. Die Hauptfigur des Films ist die Schlagersängerin Ingrid Sommer, die einen unabhängigen künstlerischen Weg gehen will. Ihr berufliches Streben scheitert an den Strukturen ihrer Zeit. Doch obwohl ihre Sehnsucht nach Liebe keine Erfüllung findet, gibt sie nicht auf.

Elke Mark  ist von der Hauptdarstellerin des Films so beeindruckt,  dass sie ihre 1980 geborene Tochter Sunny nennt – Sunny Mark. Sie will der Tochter alle Möglichkeiten geben, die ihr selbst verwehrt blieben. Sie lässt sie Tanz- und Gesangsunterricht nehmen und ermöglicht ihr den Weg in die Unterhaltungskunst.

Jahre später trifft die erwachsene Sunny auf die gleichen Hierarchien und Strukturen, die sie in Abhängigkeit und Bevormundung bringen. Und wie einst ihr Idol versucht sie auszubrechen, immer auf der Suche nach dem                                                                                                                      Eigenem,  dem Ursprünglichem.

                                                                                                   In 45 Jahren seit Erscheinen des Films hat sich einiges geändert, aber die Fragen an das eigene Leben bleiben – wie                                                                                                     will – wie kann ich leben ?

                                                                                                   Ein Stück über die Lebensentwürfe von Frauen in Liebe, Beruf und Gesellschaft, über die Suche nach der eigenen                                                                                                         Identität.

 

Künstlerische Leitung: Tribüne Berlin
Ausstattung: Kitty O`Brien

Ton und Licht: Simeon Klänhammer

 

Gefördert vom Landkreis Vorpommern – Greifswald und von Fonds für Vorpommern und das östliche Mecklenburg

 

TERMINE

06. März 2026 - 19.30 Uhr - Haus des Gastes, Waren Müritz

05. Juni 2026 - 19.00 Uhr - Burg Klempenow

27. August 2026 - 19.30 Uhr - Vorpommersche Landesbühne Chapeau Rouge 

11. September 2026 - 19.30 Uhr - Volksbad Magdeburg 

18. Oktober 2026 - 19 Uhr - Theaterwerft Greifswald

11. Dezember 2026 - 19.00 Uhr - Theater Weites Feld 

250 Jahre Königin Luise

 

"... Ich reise ab und werde immer, immer weiter reisen, bis ich dich gefunden habe..." Stettin, 20. Oktober 1806, Luise an Friedrich Wilhelm

 

Landpartie nach Paretz: Geschichte – Lesung – Picknick 

 

Lesung aus dem Briefwechsel von Luise von Preußen und Freidrich Wilhelm vor der großartigen Kulisse des Tempelberges im Park von Schloss Paretz.

Ein Sommerabend auf dem Land mit Schlossführung, Lesung und Picknick

 

27. Juni 2026 - 17 Uhr - Schloss Paretz

 

TRENNUNGEN  - GESCHICHTEN VON FRAUEN

Marie geht in die Versammlung - sie könnte auch heim gehen, nach Hause. Ihr Körper ist müde, schwer und ausgeleiert und eigentlich könnte sie auch mit ihren zwei Bananen in Zeitungspapier nach Hause gehen, es könnte ein schöner, ein ruhiger Abend werden. Aber Marie geht in die Versammlung......

Zum Beeindruckendsten im Werk Anna Segehers gehören ihre Frauengestalten: Marie Ziegler, Agathe Schweigert, Katharina, Marta Emrich oder Luisa aus Haiti. Ihre Geschichten umspannen Jahrhunderte. Sie erzählen von ihrem Hunger auf Leben und von der Sehnsucht nach Glück, von gefährdeter Liebe, vom Mut, menschlich zu sein und sich selbst treu zu bleiben. Es sind Geschichten von mutigen Frauen; von Frauen, die sich weigern, die ihnen zugedachte Rolle zu übernehmen. Diese Frauen sind keine Heldinnen, sie leben ein unspektakuläres, gewöhnliches Schicksal wie unzählige neben ihnen.

„Geschichten von Frauen“ erschienen im Aufbau Taschenbuch Verlag Mit freundlicher Genehmigung der Anna-Seghers-Stiftung, vertreten durch die Gustav Kiepenheuer Bühnenvertriebs GmbH, Berlin

 

15. März 2026 - 16 Uhr - Kulturhaus Falkensee