WÄR SCHÖN GEWESEN

WÄR SCHÖN GEWESEN ein Biopic zu Brigitte Reimann

 

.... was passiert, wenn Träume und Wünsche mit dem uns umgebenden System kollidieren? Können wir unsere Vorstellung von Wahrheit mit den herrschenden Gegebenheiten zusammenbringen und wenn ja, wie? 

 

Die Dichter Brigitte Reimann und Siegfried Pitschamnn lernen sich 1958 in Petzow kennen. Sie verlieben sich, verlassen ihre Ehepartner füreinander und heiraten. Sie arbeiten gemeinsam, gehen neue Wege. Beide verzweifeln zunehmend an der Wirklichkeit und den Widersprüchen der DDR. Sie leben und lieben - Krisen, kurze Trennungen, Liebschaften, bis er nach einer ihrer Affairen den Schlussstrich zieht....

 

Das Stück zeigt einen kurzen Ausschnitt aus dem Leben Brigitte Reimanns, es wirft ein Schlaglicht in die Zeit des Bitterfelder Wegs, ein Stück DDR - Alltag, der uns Nachgeborenen weitgehend unbekannt ist.

Briefe, Tagebucheintragungen und fiktive Szenen führen in eine untergegangene Welt.

 

GERTA

 

 

 

 GERTA - Theaterstück von Inga Bruderek

„Zuhause. Was ist das? Zuhause ist dort, wo die Menschen dich willkommen heißen, wenn du eintrittst. Mein Zuhause gibt es nicht mehr. Meine Wohnung gehört mir nicht mehr, meine Menschen gibt es nicht mehr.“

Brünn 1945: Gerta Schnirch, Mutter einer nur wenige Monate alten Tochter, wird in der Nacht vom 31. Mai 1945 im sogenannten Brünner Todesmarsch vertrieben. Nach Jahren der Zwangsarbeit kehrt sie mit ihrer Tochter in die fremde Heimatstadt zurück, in der sie sich nicht mehr zurechtfindet. Sie versucht, ihre Würde zu erhalten, doch es bleibt ihr nichts als sich unterzuordnen, wegzuducken und ihren Schmerz in ihrem Inneren zu verschließen. Mit der Tochter spricht sie nur Tschechisch. Sie möchte ihr Kind von der deutschen Schuld fern halten, ihr sollen keine Auflagen von Buße oder Bestrafung gemacht werden.


Eine junge Frau gerät in den Mahlstrom der Geschichte. Sie wird in die historischen Geschehnisse hineingerissen, ohne Hinblick auf Schuld, Bestrafung oder Buße, geschweige denn auf ihre Sehnsüchte oder Wünsche. Sie versucht, sich ihre Würde zu erhalten und es bleibt ihr nichts, als sich unterzuordnen, wegzuducken und ihren Schmerz in ihrem Inneren zu verschließen. Sie versucht es immer wieder, steht auf und kämpft für sich und ihr Kind. Die  Beziehung zwischen Mutter und Tochter wird durch die Traumata der Mutter vergiftet. Die Tochter verschließt sich gegen die Wünsche der Mutter, sie lehnt deren Beschädigungen ab.


Das Stück spricht schmerzhafte Fragen von Schuld, Rache und Vergebung an. Eine Suche nach Herkunft und Identität. Der Einzelne steht im Spannungsfeld zwischen Verdrängung und Auseinandersetzung.

gefördert vom Landesförderinstitut Mecklenburg - Vorpommern

alle Rechte beim Autor

HEISSER SOMMER - Theaterstück für Kinder und Jugendliche ab 1o Jahren

 

 

"....und Jenny, wir treffen uns, jedes Jahr, am 13. August - hier.

Darf man das?

Warum denn nicht?

Ja... warum denn nicht....

Frieda - ich hab Angst !

Ich auch! ..."

 

 

12. August 1961 - flirrende Hitze, die Sonne knallt, Sommerferien für Jenny und Frieda.  Am nächsten Tag ist alles anders. Am 13. August 1961 riegeln Grenzpolizisten, Kampftruppen und Volkspolizisten die Sektorengrenzen nach West-Berlin  ab. Frieda ist im Osten, Jenny im Westen und sie wissen nicht, ob sie sich je wiedersehen können. Sie schwören, dass sie sich jedes Jahr am 13. August an der Bornholmer Straße treffen werden. Das Stück begleitet beide Mädchen durch 28 Jahre geteiltes Berlin. HEISSER SOMMER  ist Berliner Geschichte im Zeitraffer.

 

alle Rechte beim Autor